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Geschäftsfeld Unternehmens- und Personalentwicklung
Seminar M13
Rechtssicheres Handeln für Betriebs- und Werkleiter
Die steigenden Ansprüche von Gesellschaft und Staat an die Qualität, Sicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltverträglichkeit von Unternehmen schlagen sich in einer Vielfalt von rechtlichen Anforderungen und Regelwerken nieder. Produkthaftung, Produktionsanlagenhaftung, Umwelthaftung, Organisationshaftung und die Verantwortungsaddition im Strafrecht haben zur Folge, dass immer mehr Betriebs- und Werksleiter mit diesen Aspekten konfrontiert werden und entsprechende Kenntnisse benötigen.
Um sich von einem möglichen Schuldvorwurf zu entlasten, müssen Beschuldigte in bestimmten Situationen ihre Unschuld beweisen.
Dazu ist es erforderlich, eine dokumentierte Aufbau- und Ablauforganisation mit klarer Definition von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung vorzuhalten. Eine solche „gerichtsfeste“ Organisation dient dabei auch als Nachweis für die Einhaltung von Anweisungs-, Auswahl- und Überwachungspflichten.
- Themenschwerpunkte
- Aufgaben, Rechte und Pflichten von Betriebs- und Werksleitern,
- Produkt- und Produktionsanlagenhaftung,
- Gerichtsfeste Organisation,
- Organisationshaftung im Zivil- und Strafrecht,
- Umwelthaftung - was bedeutet die Beweislastumkehr für Werksleiter,
- Outsourcing von Dienstleistungen an Fremdarbeitsfirmen (Entsorgung, Reinigung, ...),
- Mögliche Konsequenzen und Rechtsfolgen bei Verstößen,
- Entwicklung einer gerichtsfesten Aufbau- und Ablauforganisation,
- Strafentlastende Delegation und Entlastungsbeweise,
- Konkrete Maßnahmen für die Umsetzung.
- Lernziele
Die Teilnehmer
- diskutieren das Problemfeld anhand negativer Beispiele,
- beleuchten die Organisation im eigenen Betrieb,
- erkennen ihre Pflichten und Aufgaben innerhalb ihres Verantwortungsbereiches vor dem Hintergrund des Regelwerkes,
- informieren sich über die Rechtsfolgen bei Regelverstößen,
- besprechen Modelle und Vorgehensweisen im Sinne eines modernen Unternehmensmanagements,
- diskutieren und verabschieden konkrete Maßnahmen für die betriebliche Umsetzung für den jeweiligen Verantwortungsbereich.
- Angewandte Methoden
Kurzvortrag und Lehrgespräch, Analyse und Diskussion von Fallbeispielen.
- Zielgruppe
Unternehmer, Betriebs- und Werksleiter, weitere Führungskräfte, betriebliche Beauftragte für Qualität, Sicherheit und Umweltschutz
- Voraussetzungen
Keine
- Abschluss
Teilnahmezertifikat
- Teilnehmerzahl
max. max. 15 Personen
- Dauer
1 Tag
- Termine
siehe Terminplan
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